GEORGIEN SPOTLIGHTS

Georgische Kunst steht für eine besondere Kraft – geprägt von Melancholie, innerer Stärke sowie den Themen Heimat, Verlust, Stolz und Widerstand. Sie ist existenziell und modern. Künstlerinnen wie die Geigerin Lisa Batiashvili und die Schriftstellerin Nino Haratischwili verkörpern diese Haltung eindrucksvoll. Auch politisch steht Georgien durch seinen anhaltenden Kampf um Demokratie und Freiheit im Fokus. Für die Dresdner Philharmonie ist das Anlass, georgische Musik und Kultur programmatisch in den Mittelpunkt zu stellen.

Lisa Batiashvili hat gemeinsam mit dem Komponisten und Dirigenten Nikoloz Rachveli ein multimediales Programm entwickelt, das von Charlie Chaplins City Lights inspiriert ist und Lebensstationen von Tiflis über Berlin und Paris bis nach Buenos Aires nachzeichnet. Musik und Projektion, für dieses besondere Projekt vom Drehbuchautorin und Regisseurin Teo Jorbenadze konzipiert, verbinden sich zu einem cineastischen Gesamtkunstwerk, das später auch beim Beethovenfest Bonn zu erleben sein wird.

In einem weiteren Konzert spielt sie Sibelius’ Violinkonzert und stellt den jungen Pianisten Sandro Nebieridze vor, den sie über ihre Foundation fördert. Er interpretiert ein Werk von Giya Kancheli, dem international bekanntesten Komponisten Georgiens.

Warum setzen wir ein Spotlight auf Georgien? Intendantin Frauke Roth gibt einen persönlichen Einblick – hier anhören:

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Nino Haratischwili wiederum, eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen georgischen Literatur, liest aus ihrem neuen, noch unveröffentlichten Roman ›Die fremden Paradiese‹ und verbindet Literatur und Musik gemeinsam mit dem georgischen Pianisten David Khrikuli auf der Bühne.

Das sagt Nino Haratischwili zu ihrem Projekt in Dresden:

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© André Josselin 3

FR 18. SEP 26

abgeFRACKt

›CITY LIGHTS‹

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Lisa Batiashvili-c-Chris Singer (3)

SO 27. SEP 26

Sonder- Sinfoniekonzert

MENDELSSOHN ITALIENISCHE

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DO 8. OKT 26

Lesung, Gespräch und Musik

DIE FREMDEN PARADIESE

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