Sir James MacMillan

Sir James MacMillan - Composer in Residence

Der Komponist und Dirigent Sir James MacMillan ist eine Künstlerpersönlichkeit, die Musik, Haltung und Humanität auf seltene Weise verbindet.

I am in paradise, when ...

"Who knows what Paradise will be or will mean at the end of our lives? But I think we get a glimpse of it through our love of music. Composers have long suspected that there is an umbilical connection between music and the sacred, and I think that is what we are searching for when we write music. One feels the presence of Paradise sometimes unexpectedly in the mysterious process of composition."

Tabita Berglund

Tabita Berglund - Erste Gastdirigentin

Präzision und Emotionalität sind für die Dirigentengeneration von Tabita Berglund nicht als Gegensätze zu begreifen, sondern als produktive Einheit. Seit der vergangenen Saison ist die junge Norwegerin Erste Gastdirigentin der Dresdner Philharmonie.

Ich bin im Paradies, wenn ...

"Um es mit den Worten von Jon Fosse zu sagen: Ich bin im Paradies, wenn ein Engel über die Bühne schreitet. Für mich sind das die seltenen Momente, in denen wir nicht mehr die Musik spielen, sondern die Musik uns spielt - das Orchester, das Publikum und auch die Dirigentin oder der Dirigent werden von ihr erfasst. Es ist eine überwältigende Erfahrung, die das Leben verändern kann und die ich bisher nur zweimal erlebt habe. Ich würde mich sehr glücklich schätzen, wenn ich dies noch einmal erleben dürfte. Vielleicht passiert es in dieser Saison gemeinsam mit Ihnen in Dresden?"

Kirill Gerstein

Kirill Gerstein - Artist in Residence

Jazz oder Klassik? Kirill Gersteins Liebe gehört beiden Welten. Als kleiner Junge durchforstete er die Jazz-Platten seiner Eltern und spielte die Stücke auf dem Klavier nach. Als Jugendlicher entschied er sich dann zwar doch für die Klassik - aber hört man sein agiles, perlendes, transparentes Spiel, scheint der Jazz ihn nie verlassen zu haben. Seine Residenz bei uns nutzt er, um das Publikum in beide Welten mitzunehmen.

Ich bin im Paradies, wenn ...

"Haben wir nicht die einmalige Chance, uns ein kleines Paradies zu um uns herum zu schaffen? Wenn ich die Möglichkeit habe, die magische Substanz Musik zu berühren, mit einigen der größten Genies der Menschheitsgeschichte durch ihre Werke in Kontakt zu treten und ihre musikalischen Ideen mit meinen Händen auf der Tastatur nachzuzeichnen, im Einklang mit den Musikern auf der Bühne und in Verbindung mit den Zuhörern im Saal – dann ist das für mich einer der Momente, in denen ich mich dem Gefühl des Paradieses nahe fühle."

Iveta Apkalna

Iveta Apkalna - Palastorganistin

Iveta Apkalna zählt zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten ihres Instruments und zu jenen, die das Bild der Orgel im 21. Jahrhundert nachhaltig verändert haben.

Ich bin im Paradies, wenn ...

"Ich war noch nicht im Paradies, aber ich kann nur die Momente und den Zustand, in welchem ich mich „wie in Paradies“ gefühlt habe, abrufen und wieder nach diesen Gefühlen sehnen.

Ich fühle mich wie im Paradies, wenn sich die Grenzen des Alltags verschieben oder sogar ganz verschwinden. Oft sind das flüchtige Momente, aber manchmal gelingt das auch für einen längeren Zeitraum.

Zum Beispiel, wenn ich während des Konzerts mich nicht nur mit der Musik sonder auch mit den Menschen im Publikum tief verbunden fühle und wir gemeinsam auf eine emotionale, transzendente Reise gehen."