10 JAHRE

KULTURPALAST

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DRITTER ORT

›Wir brauchen Orte der Begegnung, Vereinzelungsorte haben wir schon genug!‹ Was Wolfgang Schäuble in seiner Festrede zur Eröffnung des Kulturpalastes am 28. April 2017 sagte, war Mahnung und Verheißung zugleich. Heute, zehn Jahre später kann Dresden mit Stolz behaupten: der neue Kulturpalast ist für die Dresdnerinnen und Dresdner und die Gäste der Stadt so ein Begegnungsort geworden, ein angesagter ›Third Place‹, wo man sich ohne Zutrittsbarrieren aufhalten kann, wo es vielfältige Angebote von Konzert über Lesung bis hin zu Vortrag, Workshop und Führungen gibt. Der mit dem Café ›Tutti‹ und seinem Panoramablick auf den Altmarkt, den großzügigen und hochmodern eingerichteten Bibliotheksräumen, den Ausstellungs- und Erfahrungsräumen des Wissenschaftsforums COSMO und des Zentrums für Baukultur (ZfBK) und nicht zuletzt dem kleinen Saal des Kabaretts ›Die Herkuleskeule‹ jährlich über eine Million Menschen anzieht.

DER KONZERTSAAL

Herzstück des Kulturpalasts ist der akustisch und optisch exzellente Konzertsaal, dessen Qualität sich mittlerweile auch international herumgesprochen hat und renommierte Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt anzieht. Mittlerweile besuchen ihn 370.000 Gäste jährlich, Tendenz steigend.

WIR FEIERN

Sein Bestehen feiern wir eine ganze Woche lang und laden ein zu Konzerten mit Chefdirigent Sir Donald Runnicles, der die Uraufführung der Sechsten Sinfonie von Sir James MacMillan leitet, und zu Konzerten mit den Philharmonischen Chören, die gleichzeitig ihr 60-jähriges Jubiläum begehen.

Kulturpalast und Konzertsaal waren in den vergangenen zehn Jahren auch immer wieder Ort des Engagements. So wurde im April 2019 spontan ein Benefizkonzert zugunsten der beim großen Brand in der Kathedrale Notre Dame in Paris beschädigten Orgel organisiert, das Olivier Latry spielte. Im Frühjahr 2022 gastierte das Kyiv Symphony Orchestra im Konzertsaal und schuf Gelegenheit, Solidarität und Anteilnahme zu zeigen. Zum zehnjährigen Jubiläum stärken wir unsere engen Beziehungen zu Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine mit einem Konzert des Philharmonischen Kammerorchesters mit der ukrainischen Dirigentin Natalia Ponomarchuk. Eine Lesung mit herausragender zeitgenössischer Literatur steht für unsere enge Verbindung mit den Städtischen Bibliotheken Dresden und ihrer Zentralbibliothek im Kulturpalast – eine Beziehung, die für Lesebegeisterte ebenso wie für Musikliebhaber an diesem Ort ganz besonders fruchtbar sein kann.

INTERNATIONALE STRAHLKRAFT: IAMA CONFERENCE

Vom 26. bis 28. April verwandelt sich der Kulturpalast, Gastgeber der 36. internationalen Jahreskonferenz der International Artist Managers' Association (IAMA), in einen lebendigen Treffpunkt der internationalen Klassikszene. Die Konferenz erreicht ihren Höhepunkt im Festkonzert ›10 Jahre Kulturpalast‹ am 28. April und zeigt eindrucksvoll, dass sich der Kulturpalast mit seinem Konzertsaal auch international als Drehscheibe etabliert hat. Die IAMA Conference gilt als eines der bedeutendsten Treffen der internationalen Klassikszene. Rund 800 Orchester-, Konzerthaus- und Künstlermanager aus aller Welt werden daran teilnehmen, um sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und Verträge auszuhandeln – ein Networking, das nicht zuletzt auch der Dresdner Philharmonie, ihren Gästen und der Stadt Dresden zugutekommt.

NACHWUCHSFÖRDERUNG: KURT MASUR AKADEMIE

Und noch ein Jubiläum können wir 2027 feiern: 2017 wurde die Kurt Masur Akademie gegründet, die Orchesterakademie der Dresdner Philharmonie, die den jungen Spitzennachwuchs direkt im Orchester ausbildet und an eine professionelle Karriere heranführt. Dass sie Kurt Masurs Namen trägt, ist kein Zufall. Für den ehemaligen Chefdirigenten und heutigen Ehrendirigenten der Dresdner Philharmonie (1927-2015) gehörte die Nachwuchsförderung zu seinen wichtigsten Anliegen. Zahlreiche Musikerinnen und Musiker, die mit ihm zusammenarbeiten konnten, bezeugen bis heute seine immense Leidenschaft und sein Können, wenn es darum ging, das Potenzial junger Musikerinnen und Musiker zu erkennen und gezielt auszubilden. Noch wenige Wochen vor seinem Tod konnte er die Baustelle des neuen Konzertsaales besichtigen, und er war überzeugt, dass hier etwas Bedeutendes entstehen würde. Seit 2017 kann die Dresdner Philharmonie in Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und mit Unterstützung der Landeshauptstadt jährlich Musiker:innen in die zweijährige Ausbildung aufnehmen. Mit Erfolg – nicht wenige haben danach bereits feste Stellen in Orchestern antreten können.