Saisonbroschüre
2025/2026
9/15
© Andy Paradise

Anna Lapwood

PALASTORGANISTIN



Anna Lapwood wird schon mal als ›Taylor Swift der klassischen Musik‹ bezeichnet. Sie hat aktuell mehr als eine Million Follower:innen auf TikTok und 575.000 auf Instagram. Aber ihre Popularität gerade bei jungen Leuten ist natürlich nur eine Seite der jungen charismatischen Organistin. Die anderen sind ihre enorme Professionalität und ihre Leidenschaft für das größte aller Instrumente. Bei uns ist sie in dieser Saison Palastorganistin und stellt sich u.a. mit Filmmusik vor.


 ›Filmmusik ist keine richtige Musik!‹ Was sagen Sie, wenn Sie das hören?   

›Es ärgert mich immer wieder, wenn Leute das sagen - wer darf denn echte Musik definieren? In den letzten Jahren habe ich immer mehr aufgehört, Musik nach Genres zu definieren, und angefangen, darüber nachzudenken, welche Musik mir und meinem Publikum Freude bereitet. Die Grenzen zwischen den Genres sind ohnehin so flexibel, und es macht wirklich Spaß, damit zu experimentieren, diese Grenzen noch mehr zu verwischen.‹



 Beim Orgelspielen muss man seinen ganzen Körper einsetzen. Wie viel Sport brauchen Sie, um Orgel zu spielen?   

›Ich bin kein sehr sportlicher Mensch - ich sage immer, Orgelspielen ist mein Sport! Es ist eine sehr körperliche Sache, und ich muss oft 6-8 Stunden am Tag Orgel spielen, wenn ich mich für ein Konzert vorbereite. Ich mache verschiedene Körperübungen, um den etwas bizarren Muskelbewegungen entgegenzuwirken, die das Orgelspiel erfordert, und ich schwimme auch mehrmals pro Woche - ich habe festgestellt, dass Schwimmen wirklich hilft, die Muskeln nach einer langen Übungsstunde zu entspannen!‹